Vortrag „Politik & Psychotherapie“ – Dr. Klaus Posch und Dr. Alois Kogler

Dr. Posch & Dr. Kogler

Corona-Pandemie, Klimakrise, Spaltung der Gesellschaft, Ukraine-Krieg, Krieg in Europa usw.:
Ist die Politik bei der Bewältigung gegenwärtiger Krisen überfordert?
Wie kann Psychotherapie helfen?

Wir leben in einer Zeit multipler politischer Krisen. Corona, Ukraine-Krieg…
Psychotherapie ist die Disziplin, die per se den Umgang mit menschlichen Krisen als Kernaufgabe hat.
Die Bewältigung von Krisen erfolgt in der Psychotherapie mit unterschiedlichen Methoden und ist insofern mit gesellschaftlichen Prozessen vergleichbar. Auch in der Politik gibt es viele Zugänge für die Lösung von Problemen.
In der psychotherapeutischen Praxis sind wir gefordert, Ängste und Leidenszustände bei unseren Patientinnen und Patienten zu erkennen und therapeutisch zu bearbeiten. Unsere Erfolge sind durchaus beeindruckend und wir können behaupten, dass Psychotherapie in der Praxis nicht immer aber häufig hilft. Wie steht es jedoch mit allgemeinen gesellschaftlichen Leidenszuständen, wie der Tendenz vieler Menschen, sich nur noch mit jenen zusammentun, die gleicher Meinung sind oder den Gefühlen von „den“ Politikern im Stich gelassen zu werden, wieder mit der Gefahr eines (letzten?) Krieges in der Menschheitsgeschichte konfrontiert zu sein usw.?
Wir stellen zwei Modelle vor: Psychoanalyse und Verhaltenstherapie. Beide unterscheiden sich.
Aber genau das ist es, was die Gesellschaft braucht: Unterschiedliche Positionen und das Miteinander reden, wie man zu gemeinsamen Lösungen kommt, die gesellschaftlich hilfreich sind.
Darüber laden wir Sie zur Diskussion.

Um Anmeldung wird gebeten.
Eintritt: freiwillige Spende!


BIOGRAPHIEN

Dr. Alois Kogler
Klinischer Psychologe, Psychotherapeut, Lehrtherapeut für Verhaltenstherapie

  • Institut für Psychosomatik und Verhaltenstherapie
  • Univ. Lektor an der Karl- Franzens-Universität Graz und der University of Cyprus seit 1991
  • Verhaltenstherapie; Arbeits- und Organisationspsychologie: Team und Führung;
  • Sportpsychologie, Medienpsychologie (bis 2017)
  • Sportpsychologe im Österreichischen Spitzensport
  • Österreichischer Staatspreis für Wissenschaftspublizistik
  • Autor und Journalist

Dr. Klaus Posch
Theologe, Psychologe, Soziologe

  • 2001 bis 2015: Leiter des August Aichhorn-Instituts für Soziale Arbeit der FH JOANNEUM in Graz (FH-Bachelor und Masterstudiengänge und Transferzentrums Sozialarbeit/ Sozialmanagement)
  • seit 2014: Leiter des Arbeitskreises für Psychoanalyse Linz/Graz: http://www.psychoanalyse-linz-graz.at/
  • 2004: Ernennung zum „Fachhochschulprofessor“.
  • Seit 2004: „Lehrtherapeut“ mit der Berechtigung, „Lehranalysen in Psychoanalyse“ durchzuführen.
  • 2000 bis 2007: Vorsitzender des Steiermärkischen Jugendwohlfahrtsbeirats der Steiermärkischen Landesregierung
  • Seit 1997: Psychoanalytiker in freier Praxis
  • Seit 1991: Psychotherapeut, klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe (Eintragung in die vom Gesundheitsministerium geführten Listen) in freier Praxis
  • Seit 1986: Vorsitzender des Vereins „Steirische Wohnplattform“: http://www.wohnplattform.at/
  • 1984 bis 2001: Leiter der Dienststelle für Bewährungshilfe Graz des Bundesministeriums für Justiz
  • 1979 bis 1984: Bewährungshelfer und stellvertretender Leiter der Geschäftsstelle für Bewährungshilfe in Linz.
  • 1972 bis 1979 Studium von Psychologie, Soziologie und Philosophie an den Universitäten Wien und Salzburg, Abschluss mit dem Doktorat (Dr. phil.)
  • 1969 bis 1974 Studium der Evangelischen Theologie in Wien, Abschluss mit dem Magisterium in Evangelischer Theologie (Mag. theol.)