
Fred Ohenhen liest aus „No Place like Home“
Was bedeutet es, die eigene Heimat zu verlassen und in einer neuen Gesellschaft seinen Platz zu finden? Wer sein Geburtsland verlässt, lässt Vertrautes zurück und trägt zugleich einen persönlichen „Rucksack“ voller Erfahrungen, Erinnerungen und Hoffnungen mit sich. Was erwartet einen in der Fremde? Wird man Arbeit finden, Freundschaften schließen, Anschluss finden und sich irgendwann zu Hause fühlen?
In „No Place like Home“ erzählt Fred Ohenhen von Flucht, Ankommen, Fremdsein und der Suche nach Zugehörigkeit. Persönlich, eindringlich und mit viel Empathie gibt er Einblicke in seine eigene Geschichte und öffnet zugleich den Blick auf Fragen, die über die individuelle Erfahrung hinausgehen: Wie begegnen wir Menschen, die neu in unserer Gesellschaft sind? Was braucht es, damit aus Fremdheit Begegnung und aus Begegnung Zugehörigkeit werden kann?
Fred Ohenhen wurde 1966 in Nigeria geboren, studierte dort Englisch und Religion und lebt seit 1990 in Graz. Seit vielen Jahren engagiert er sich für gesellschaftliche Vielfalt, gegenseitigen kulturellen Respekt und ein friedliches Miteinander. Unter anderem ist er bei ISOP GmbH im Rahmen des Projekts IKU tätig, einem interkulturellen Bildungsangebot für Schulen und Kindergärten, das Vorurteilen, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung entgegenwirkt. Darüber hinaus ist er als Referent und Workshop-Leiter in der Erwachsenenbildung tätig und arbeitet unter anderem mit Pädagog:innen, Polizist:innen und Tagesmüttern.
Foto: Fred Ohenhen / geopho
Eintritt: Freiwillige Spende
Fred Ohenhen | "No Place like Home"
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