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Frauentag Matinée. Der neue Roman der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin.
Eine Kleinstadt in der norddeutschen Provinz. Sechs Menschen, die ein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlagen. Ein Tag, der alles verändert. Nebel liegt über den Feldern und dem Kanal. Es ist, als ob der Winter nicht zu Ende gehen will in der kleinen Stadt Lasseren im Emsland. Hier auf dem platten Land ist jahrein, jahraus nicht viel los. Wer Arbeit sucht, kommt an Möllring nicht vorbei, dem riesigen Geflügelschlachthof am Stadtrand. Für eine Handvoll Menschen beginnt dieser Montagmorgen mit großen Erwartungen.
Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nava Ebrahimi taucht ein in das Leben einer kleinen Stadt im Emsland und verknüpft die Geschichten von sechs Menschen zu einem mitreißenden Gesellschaftsroman über die Frage: Wie bleiben wir menschlich, wenn das Leben immer härter wird?
Moderation: Lisa Höllebauer
Über Nava Ebrahimi
Geboren 1978 in Teheran, studierte Journalismus und Volkswirtschaftslehre in Köln, lebt in Graz. Sie arbeitete als Redakteurin bei der Financial Times Deutschland und der Kölner StadtRevue sowie als Nahost-Referentin für die Bundesagentur für Außenwirtschaft. Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften. Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2017 für ihr Romandebüt Sechzehn Wörter. Morgenstern-Literaturpreis 2019, Rotahorn-Literaturpreis 2020. Ingeborg-Bachmann-Preis 2021 für den Text Der Cousin. Das Stück Die Cousinen (eine Weiterentwicklung dieses Textes) wurde 2023 am Wiener Volkstheater uraufgeführt. 2021 hielt sie die Festrede zur Wiedereröffnung des Wiener Burgtheaters. 2024/25 hatte sie eine Poetikdozentur NEUE DEUTSCHE LITERATUR inne, die vom Literaturhaus Hannover und dem Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover 2022 ins Leben gerufen wurde.
Foto: Clara Wildberger
Eintritt: Euro 10,00
Um Anmeldung wird gebeten!
