Sommerkino #2 – „Der Fuchs“ (Open Air)

Fr., 29. August 2025 / 20:30Free
Lade Veranstaltungen
  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
Der Fuchs

DER FUCHS (AT, 2022 | 122 min.)
Drehbuch und Regie:
Adrian Goiginger

Der Fuchs ist ein Historiendrama von Adrian Goiginger, das im November 2022 beim Tallinn Black Nights Film Festival seine Premiere feierte. Im Januar 2023 kam der Film in die österreichischen und im April 2023 in die deutschen Kinos. In dem zwischen 1927 und 1946 spielenden Film erzählt der Regisseur eine Geschichte aus dem Leben seines eigenen Urgroßvaters Franz Streitberger. Im Rahmen der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2024 wurde Der Fuchs mit dem Deutschen Filmpreis in Silber ausgezeichnet, zudem Simon Morzé für die beste männliche Hauptrolle.


Handlung
Der introvertierte junge Soldat Franz Streitberger dient als Motorradkurier beim österreichischen Bundesheer, als er nach dem Anschluss an Deutschland im Jahr 1938 zur Wehrmacht eingezogen wird. Er findet einen verletzten Fuchswelpen, dessen Mutter in der Falle eines Jägers verendet war. Er pflegt und versorgt den Fuchs wie sein eigenes Kind und nimmt ihn mit in das besetzte Frankreich. Durch diese sonderbare Freundschaft mit dem wilden Tier holt ihn seine eigene Vergangenheit als Bergbauernsohn, der von seiner Familie aus wirtschaftlichen Gründen zu einem wohlhabenden Bauern geschickt wurde, wo er als Knecht arbeiten musste, langsam wieder ein.

Nachdem Frankreich eingenommen wurde, trifft Franz in der Normandie die junge Französin Marie und freundet sich mit ihr an. Sie gewährt ihm und seinem Fuchs Unterkunft. Er schützt sie und ihr Haus vor der Einquartierung durch deutsche Soldaten und die beiden verbringen – stets zusammen mit dem Fuchs – mehr und mehr Zeit zusammen. Nach einigen Tagen wird Franz jedoch aufgefordert, sich unverzüglich beim Oberfeldwebel zu melden und diesem zu erklären, warum er zu Beginn des Angriffs auf Frankreich in den Wald lief, anstatt sich befehlsgemäß der ausrückenden Truppe anzuschließen. Franz verschweigt, dass dies wegen des Fuchses war. Er entgeht nur knapp einer Bestrafung wegen Desertation, muss aber 10 Tage im Militärgefängnis als Strafe absitzen. Als er anschließend zu Marie zurückkehrt, ist der Fuchs wohlauf. Marie erzählt Franz, dass sie seinen wochenlang geschriebenen Briefentwurf an seinen Vater abgeschickt hat, da sie nicht wusste, ob er zurückkehrt. Franz wird daraufhin wütend, da er noch nicht vorhatte den Brief abzusenden und Jahrzehnte keinen Kontakt zu seinem Vater hatte, der zudem nicht lesen kann. Im Streit trennen sich die beiden und Franz geht mit dem Fuchs zurück zur Truppe und zieht ihn weiter auf.

Als Franz’ Einheit verlegt wird und Franz erfährt, dass die Fahrt nicht in die österreichische Heimat, sondern an die Ostfront geht, lässt er den Fuchs im Wald zurück, um ihn zu schützen. Der Abschied ist für ihn sichtlich schmerzhaft und er entschuldigt sich beim Fuchs.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs kehrt Franz 1946 nach 19 Jahren Abwesenheit wieder zum Haus seiner Eltern im Pinzgau zurück, um seinen leiblichen Vater zu sehen. Im leeren Haus findet er eine Trauerkarte, die zeigt, dass sein Vater 1941 starb. Er findet jedoch neben seinem eigenen, von Marie abgeschickten Brief, auch Notizen seines Vaters, aus denen hervorgeht, dass dieser in der Zwischenzeit Lesen gelernt und auch ein Antwortschreiben an ihn begonnen hatte, aber über die Anrede nicht hinausgekommen war. Als Franz den Entwurf seines Vaters liest, ist er tief gerührt, da er begreift, dass er mit seinem Vater trotz der Trennung als kleiner Junge immer verbunden war.

 

Die Filmvorführung startet um 20:30 im Garten des Stieglerhauses.
Bei Schlechtwetter findet dei Veransatltung im Saal statt.

Unsere BAR ist ab 19:30 für Sie geöffnet.

Um Anmeldung wird gebeten.

Fotos: © Alamode Film
Quelle: Wikipedia

Details

Datum:
Fr., 29. August 2025
Zeit:
20:30
Eintritt:
Free
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Veranstaltungszentrum Stieglerhaus
St. Stefan ob Stainz 14, 8511 St. Stefan ob Stainz Österreich
Telefon
+43 3463 81 0 50

Veranstalter

Stieglerhaus – Gem. Privatstiftung
Telefon
+43 3463 81 0 50
E-Mail
tickets@stieglerhaus.at

Weitere Angaben

Eintritt:
Euro 10,00